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DRK-Ortsverein Riedlingen
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88499 Riedlingen

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Jahreshauptversammlung 2018

Am 06.03.2018 fand im DRK Zentrum in Riedlingen die diesjährige Hauptversammlung des DRK Ortsvereins Riedlingen statt.
Die Vorsitzende Dr. med. Christa Enderle begrüßte die zahlreich anwesenden Mitglieder und Ehrengäste und eröffnete die diesjährige Hauptversammlung mit einer kurzen Rede. Anschließend erhoben sich alle Anwesenden zum Gedenken an die verstorbenen Kameraden.


Protokollführerin Doris Frick-Kottermanski fasste die letzte Hauptversammlung zusammen und berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Brigitte Hahn las den Bericht der Kassenprüfung vor, über die Jahresrechnung 2017 berichtete die Kassiererin, Angelika Keli. Danach folgten die Berichte der einzelnen Fachgruppen und die Entlastung der Vorstandschaft, welche von Bürgermeister Schafft übernommen wurde und ohne Gegenstimme verlief. Im Anschluss an die Entlastung der Vorstandschaft konnte der DRK Ortsverein Riedlingen langjährige Mitglieder ehren. Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden Ingrid App, Aloisia Hummel sowie Gertrud Ströhle geehrt. Eine Urkunde über 20-jährige Mitgliedschaft konnte an Alexander Schirmer, Holger Schirmer sowie Renate Vogel übergeben werden. Gefehlt haben Elisabeth Haase (10 Jahre) sowie Jochen Pfeil (20 Jahre). Dr. Christa Enderle motivierte die Geehrten für viele weitere Jahre Mitgliedschaft.

Zuletzt bedankte Dr. med. Christa Enderle sich bei allen Kameradinnen und Kameraden, den Vorstandskameraden und den Führungskräften, allen Förderern und Spendern, der Stadtverwaltung für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, bei befreundeten Organisationen und Verbänden – der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk und den benachbarten Bereitschaften für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und Verlässlichkeit bei Diensten und Einsätzen und wünschte den Anwesenden ein gemütliches Beisammensein und anschließend eine gute Heimfahrt. Die ehrenamtlichen Mitglieder erbrachten insgesamt 4120 Stunden, hinzu kommen 750 Stunden des Jugendrotkreuzes.


23.01.2018 Erneut Hochwassereinsatz in Riedlingen

Aufgrund des wieder steigenden Hochwasserpegels der Donau, wurde am Dienstag, den 23.01.2018 erneut beschlossen Hochwasserschutzmaßnahmen in Riedlingen zu ergreifen. Ab 10:00 Uhr waren die Feuerwehren Riedlingen, Grüningen und Pflummern, sowie das THW Riedlingen im Einsatz und bauten Spundwände und die Hochwasserschutzschläuche im Stadtgebiet von Riedlingen auf. Ab 11:00 Uhr war auch das DRK Riedlingen mit drei Helfern im Einsatz, um die Versorgung und Verpflegung der im Einsatz gebundenen Kräfte zu gewährleisten und zu übernehmen. Der Einsatz konnte gegen 19:30 Uhr beendet werden. Nach einer Lagebesprechung des Hochwasserkrisenteams am Mittwochmorgen konnte davon ausgegangen werden, dass die getroffenen Maßnahmen ausreichend sind und keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind.

05.01.2018 Hochwassereinsatz in Riedlingen

Aufgrund der Hochwasserlage in Riedlingen, wurde am Freitag, den 05.01.2018 auch der DRK Ortsverein Riedlingen um 11:45 Uhr alarmiert. Die Aufgabe bestand darin, die Verpflegung und Versorgung der im Einsatz befindlichen Kräfte der Feuerwehren Riedlingen, Pflummern und Grüningen, des THW Riedlingen, sowie der Arbeiter des Bauhofs an den jeweiligen Einsatzorten zu gewährleisten und zu übernehmen. Der Einsatz konnte Samstag gegen 03:00 Uhr vorerst beendet werden. Nach einer Lagebesprechung des Hochwasserkrisenteams am Samstagmorgen konnte davon ausgegangen werden, dass die getroffenen Maßnahmen ausreichend sind und keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind.

Der DRK Ortsverein Riedlingen feiert Geburtstag

Foto: Eva Winkhart
Foto: Eva Winkhart

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kapuzinerkirche und einem gemütlichen Abend im Sportheim des TSV hat das DRK Riedlingen am Samstag, den 19.11.2016 seinen 90. Geburtstag gefeiert. Vertreter der Stadt und des Vorstandes des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Biberach, der Polizei, der Feuerwehr, des technischen Hilfswerkes (THW), des Rettungsdienstes, der Blutspenderhelfergruppe, des Tafelladens und zahlreiche aktive Mitglieder versammelten sich.

Menschlichkeit steht an oberster Stelle

Seit 90 Jahren Helfer in der Raumschaft:
Die Ortsgruppe des DRK Riedlingen.
Foto: Thomas Warnack

Unsere Ortsvereinsvorsitzende Dr. Christa Enderle über 90 Jahre DRK in Riedlingen

Frau Enderle, welche Aufgabe hat das DRK Riedlingen im Jahre 2016?
Die Aufgaben des DRK waren und sind vielseitig. Sie reichen von den Sanitätsdiensten, die wir bei Veranstaltungen leisten, über den Blutspendendienst bis hin zum Katastrophenschutz oder zu Einsätzen bei Notfällen. Auch der Tafelladen in Riedlingen ist zum Beispiel in Trägerschaft des DRK, auch wenn dieser sehr eigenständig arbeitet. Dies alles betrifft den ehrenamtlichen Bereitschaftsdienst, darüber hinaus betreibt das DRK seit 1974 den hauptamtlichen Rettungsdienst.

Hat die Riedlinger Ortsgruppe noch genügend Mitglieder, um diese Aufgaben – vor allem die Sanitätsdienste bei Veranstaltungen abdecken zu können?
Wir versuchen unser Möglichstes, um dies zu gewährleisten. Aber das ist nicht immer einfach. Die DRK Ortsgruppe hat in Riedlingen rund 100 Mitglieder. In dieser Zahl ist allerdings auch die Seniorengruppe enthalten, die keine Sanitätsdienste mehr wahrnimmt, aber etwa bei den Blutspendendiensten sehr aktiv mitarbeitet. Bei dieser Mitgliederzahl wird auch die sehr engagierte Jugendrotkreuz-Gruppe mitgerechnet, die rund 25 Mitglieder hat. Dementsprechend kann das DRK in Riedlingen noch auf etwa 40 Aktive zurückgreifen, die etwa auch Sanitätsdienste wahrnehmen können.

Was waren aus Ihrer Sicht Höhepunkte oder markante Ereignisse in den vergangenen 90 Jahren beim DRK Riedlingen?
Ein entscheidender Meilenstein für uns war sicherlich der Bau des DRK-Heims vor rund 10 Jahren in der Nähe zum Krankenhaus, in dem die Bereitschaft, aber auch der Rettungsdienst eine Heimat gefunden haben. Seither haben wir einen Ort, an dem wir uns treffen, wo wir auch unterrichten und schulen können und unsere Fahrzeuge unterbringen können. Im DRK-Heim gibt es ein kleines Büro und Gemeinschaftsräume sowie einen Grillplatz für das gesellige Beisammensein. Das ist wichtig für die Gemeinschaft. Dieses Haus hilft uns konzentriert zu arbeiten, sowohl in der Bereitschaft als auch im Katastrophendienst. Bei den markanten Einsätzen fällt mir vor allem der Brand der Drogerie Müller in der Innenstadt im Frühjahr ein. Im Gedächtnis geblieben ist auch der Einsatz der Bereitschaft beim Hochwasser 1990. Da waren alle auf den Beinen. Das hat die Gemeinschaft gefordert. Und wenn ich in die Geschichtsbücher schaue, so finde ich den Bericht über eine Übung in der Region aus dem Jahr 1937, die sämtliche Bereitschaften eingebunden hat, die zu der Zeit entstanden sind. Das war eine der größten Übungen in der regionalen Geschichte des DRK.

Welche Personen haben das DRK in den 90 Jahren geprägt?
Da wären viele zu nennen. Doch ohne jemanden übergehen zu wollen, fallen mir auf Anhieb fünf Namen ein. Gründungsmitglied und der erste Bereitschaftsleiter war Eugen Häring bis 1945. Der kam auf tragische Weise, als er in den letzten Kriegstagen für das DRK unterwegs war ,  in den letzten Kriegstagen noch ums Leben. Da ist zum einen Kurt Reiter zu nennen, der nach Kriegsende zusammen mit den damaligen Mitgliedern eine unglaubliche Arbeit geleistet hat. Die mussten bei Null anfangen, weil gar nichts mehr da war. Denn von 1935 an, wurden die DRK-Gruppen als eigenständige Vereine aufgelöst und in die Parteiorganisation eingegliedert. Von Mitte der 60er-Jahre an haben Franz App und Fritz Dobler maßgeblich die Entwicklung geprägt. In der Zeit wurde die Bereitschaft kontinuierlich ausgebaut und ist größer geworden. Es wurden viele Sanitätsdienste übernommen und das DRK hat neue, moderne Fahrzeuge erhalten. Das DRK Riedlingen war im Landkreis eine sehr angesehene Bereitschaft. Damals wurde in einem sehr kontinuierlichen Weg die Bereitschaft weiterentwickelt, ein Weg, den ich von 1979 an mitgegangen bin. Und eine wichtige Person ist auch Max Ott, der von 1974 bis zu seiner Pensionierung Rettungswachenleiter war.

Für welche Werte steht das DRK? Sind diese noch zeitgemäß?
Das DRK hat sieben Grundsätze, denen es auch heute noch verpflichtet ist. Diese lauten: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Freiwilligkeit, Einigkeit und Universalität. Auch vor dem Hintergrund meiner ärztlichen Tätigkeit steht für mich die Menschlichkeit ganz oben. Aber auch die Unparteilichkeit – das heißt, dass wir helfen unabhängig von Person, Religion, Hautfarbe – oder das wir uns als Helfer unabhängig und neutral verhalten und uns jeglicher Teilnahme an Feindseligkeiten enthalten, sind hehre Grundsätze, die wir leben und für die wir stehen. Und die sind heute genauso wertvoll und richtig wie vor 50 oder 90 Jahren.

Ausflug der "Seniorengruppe" 50+

"Sr. Maria Innocentia Hummel wurde weltweit berühmt durch ihre Kinderbilder und die nach ihren Entwürfen gefertigten „Hummel-Figuren“ aus Keramik. Im Kloster Sießen, wo sie ihre zweite Heimat fand, liessen sich die Mitglieder der Gruppe 50+ des DRK Riedlingen über das Leben und Wirken dieser einzigartigen Malerin und Ordensschwester aufklären. Dabei durften sie viele Werke im extra eingerichteten Hummel-Saal bewundern. Anschließend ging es in den Klostergarten, der von den Ordensschwestern liebevoll nach dem Sonnengesang des heiligen Franziskus von Assisi gestaltet wurde und mit vielen Elementen zur Entdeckungsreise einlud. An jeder Kurve und Ecke gab es Neues zu sehen. Eine heiße Tasse Kaffee im Klostercafe wärmte zwischendurch die kühlen Glieder wieder auf und zum Abschluss gab es in Riedlingen zum Ausklang noch ein stärkendes Vesper in gemütlicher Runde."

Ausflug 2016

 

Am 11.06.2016 fand der diesjährige Ausflug des DRK Ortsvereins Riedlingen statt.
Dieses Mal ging es zu den "Körperwelten" nach Ravensburg. Noch überwältigt von den vielen Exponaten der Ausstellung ging die Fahrt weiter nach Friedrichshafen. Nach einem gemütlichen Stadtbummel und leckerem Eis an der Promenade ließen wir den Tag im Steakhaus in Riedlingen ausklingen.

Ausflug der "Seniorengruppe" 50+

Am 16.09.2015 fand der diesjährige Ausflug unserer "Seniorengruppe" 50+ statt.
Dieses Jahr ging es nach Heiligkreuztal ins Backdorf Häussler. Nach einer Betriebsbesichtigung mit anschließender Backvorführung ging es gemeinsam in die Klostergaststätte zu Kaffee und Kuchen.